Musikverein Allmannsdorf 1922 - 1999
Rückblick und Werdegang

Man schrieb das Jahr 1922 als im Ortsteil Egg eine Gruppe von 8 begeisterten Männern sich daran machte, eine Musikkapelle zu gründen. Diese kleine Schar machte sich auf eigene Kosten daran, »an allen vorkommenden Gelegenheiten« unter Leitung von Josef Merk sen. aufzuspielen. Zunächst unter dem Namen »Egger Musik« auftretend, wurde 1925 der Vereinsname »Musikverein Allmannsdorf« (MVA) gewählt.

Der Verein nahm bald einen beträchtlichen Aufschwung. So bildete sich schon im Jahr 1932 aus den Reihen der aktiven Musiker eine für Tanzvergnügen geschaffene Jazzmusikabteilung. Schon damals zeugten jährlich bis zu 30 Veranstaltungen von der Beliebtheit der Kapelle im Ortsteil Allmannsdorf.

Diese Aufwärtsentwicklung ist untrennbar verbunden mit den Gründungsmitgliedern Josef Merk sen., Josef Merk jun., Karl Merk, Ernst Merk, Hermann Hotz, Ludwig Hotz, Severin Meßmer und Friedrich Brunner. Dabei darf nicht vergessen werden, dass neben dem persönlichen Einsatz in der Freizeit die finanziellen Opfer der Aktiven deren Geldbeutel oft bis auf den letzten Pfennig belastete. Diese inneren Schwierigkeiten taten der positiven Entwicklung keinen Abbruch. Dies trat dann aber radikal ein mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939, der jede Vereinstätigkeit zum Erliegen brachte.

Erst 1948 trat der MVA mit einer damals genannten »Wiedergründung« neu ins Leben. Das aus den widrigen Nachkriegsverhältnissen ausgelassene 25-jährige Vereinsjubiläum wurde 1952 nachgeholt und gleichzeitig mit einem Musikfest, an dem 15 Kapellen teilnahmen, gefeiert. Dieses Jubiläum brachte eine nachhaltige Werbung für die Volksmusik. Die Kapelle trat in neu beschaffter Uniform auf. Der Verein blickte schon damals auf einen Mitgliederstand von 23 aktiven und 156 fördernden Mitgliedern.

Das Jahr 1962 - inzwischen war Willi Schlegel Vorstand - brachte das 40-jährige Gründungsfest des MVA. Daraus ging in diesem Jahr die erste Teilnahme an einem Wertungsspiel in Aach hervor, das von der Kapelle mit dem Prädikat »sehr gut« in der Mittelstufe bestanden wurde. Das 40jährige Gründungsfest gelang zu einem Markstein der Vereinsgeschichte. 15 Kapellen, vor allem aus den Bodanrückgemeinden, sorgten im 2000 Personen fassendem Festzelt für den guten Ton des sehr zahlreich besuchten Festes.

Die Mitgliederzahl war in diesem Jahr auf 202 geklettert.

Im Jahr 1964 übernahm Werner Merk, ein Enkel des Gründungsmitgliedes Josef Merk sen., den Dirigentenstab. Der neue Dirigent kam aus den Reihen der Aktiven des MVA und war daher mit den Verhältnissen in der Kapelle gut vertraut. Er leitete bis 1997 die Kapelle mit Umsicht, Geschick und großem Können. Unter seiner Leitung erfreuten sich die gut organisierten, volkstümlich durchgeführten Feste allseitiger Beliebtheit.

Im Juni 1972 veranstaltete der MVA das Bezirksmusikfest »Bodanrück«, in einem am Hockgraben errichteten, 2000 Personen fassendem Festzelt. Damit verbunden wurde das 50-jährige Jubiläum des MVA. Obwohl der erste Festabend im Juni 1972 im Regen nahezu unter Wasser verlief, wurde dieses Fest ein grandioser musikalischer Publikumserfolg. Mit diesem Jubiläum wurde der MVA endgültig zu einem allseits anerkannten, nicht mehr wegzudenkenden integrierenden kulturellen Faktor und zwar nicht nur in dem heimischen Ortsteil Allmannsdorf. Seither gehören u. a. Stadtgartenkonzerte sowie das Mitwirken bei öffentlichen Feiern zum selbstverständlichen Angebot der Kapelle.

Das Jahr 1977 brachte die Eintragung des MVA in das Vereinsregister. 1981 folgte die Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

Im Januar 1982, im Jahr des 60-jährigen Bestehens, erfuhr der MVA eine herausragende Auszeichnung. Nunmehr auf 39 Aktive und 8 Zöglinge angewachsen, nahm die Kapelle am »2. Internationalen Volksmusiktreffen in Brünn«, in der ehemaligen Tschechoslowakischen Republik teil. Die Kapelle gewann unter 14 Bewerbern den 2. Platz, womit die kühnsten Erwartungen übertroffen wurden.

In diesem Jahr erreichte der MVA einen neuen Mitgliederhöchststand von 299 Personen (42 Aktive, 5 Zöglinge, 252 Fördernde). Darüber hinaus brachte 1982 den Einstieg in ein neues, sehr weit gefächertes Aufführungsprogramm. Es begann mit einem Festkonzert in der Turnhalle vor 330 begeisterten Zuschauern und wurde weitergeführt mit 2 Stadtgartenkonzerten.

Dann nahm die Kapelle am 125jährigen Jubiläum der »Feuerwehr Konstanz« sowie an einem Gemeinschaftskonzert in der Mehrzweckhalle Dettingen, zusammen mit der dortigen Kapelle und dem Jugendblasorchester Konstanz, teil. Außerdem hat die Kapelle des MVA das Kellerfest bei der Brauerei Ruppaner mitgestaltet sowie beim Fischerfest in Staad, dem Seglerfest, dem Stegfest in Egg mitgewirkt. Die Kapelle trat in diesem Rekord-Veranstaltungsjahr 43 mal mit musikalischen Beiträgen auf. Dies war eine Bilanz auf die die Vereinsleitung, an der Spitze Willi Scheideck, mit Stolz zurückblicken durfte.

Das Jahr 1983 war wiederum von einem beachtlichen Erfolg gekrönt. Beim Wertungsspiel des Hegau-Musikverbandes erlangte der MVA in Stockach einen 1. Rang mit Auszeichnung. Auch in diesem Jahr fanden aus den verschiedensten Anlässen Konzerte des MVA statt, die allesamt auf positive Resonanz stießen.

Ein herausragendes Ereignis in der Vereinsgeschichte war die Teilnahme an der Konstanzer Woche in Tabor, wo vom 8. bis 14.6.1984 die Partnerschaft der Stadt Tabor mit Konstanz besiegelt wurde. Es gab in Tabor für unsere Kapelle insgesamt 6 Auftritte, die großen Anklang fanden und die eine innige Beziehung mit Tabor knüpften. Das Jahr 1984 wurde abgerundet durch eine Reise zum Musikverein Essingen sowie der Aufzeichnung der Klänge unserer Kapelle mit anderen aus dem Hegau auf einer Schallplatte.

1985 kamen als Gäste die beiden Musikkapellen Kosz und Metro aus Tabor zur Festwoche der Partnerstädte nach Konstanz. Dabei gab es u. a. einen Höhepunkt in Form des badisch-böhmischen Unterhaltungsabends am 14.9.1985 in der neuen Allmannsdorfer Mehrzweckhalle. Hier wurde über alle Sprachschwierigkeiten hinweg die völkerverbindende Kraft der Blasmusik erneut unter Beweis gestellt. In dieses Jahr fiel auch als Großereignis das Bezirksmusikfest im Rahmen des Kellerfestes.

Das Jahr 1986 begann mit einem unerwarteten Großeinsatz unserer Kapelle zur musikalischen Umrahmung der Narrenkonzerte zum 100jährigen Bestehen der Narrengesellschaft »Kamelia«. Der Erfolg der musikalischen Darbietungen war so groß, dass die Kapelle danach für die Teilnahme an den Fasnachtskonzerten der Vereinigten Narrengesellschaften ab 1987 verpflichtet wurde. Im übrigen war das Programm 1986 voll mit Veranstaltungen aus den verschiedensten Anlässen.

Das Jahr 1987 begann, wie nun in allen folgenden Jahren, mit den Fasnachtskonzerten der Vereinigten Narrengesellschaften. Stellvertretend für die Teilnahme an den vielen persönlichen Jubiläen sei der 50. Geburtstag des 1. Vorsitzenden Willi Scheideck genannt. Fürwahr ein rauschendes und klingendes Fest, an dem auch das 65-jährige Bestehen des MVA gebührend in Erinnerung gebracht wurde.

Musikalischer Höhepunkt in dem überaus veranstaltungsreichem Jahr 1988 war das gemeinsame Konzert mit der Stadtkapelle Konstanz in der Mehrzweckhalle. Daneben gab es Teilnahmen am Bezirksmusikfest in Dingelsdorf und am Frühschoppenkonzert der Deutschen Bundesbahn im Konzil. Das Jahr endete mit einer Rekordzahl an Auftritten, nämlich 53.

Das Jahr 1989 brachte ein bedeutsames vereinsinternes Ereignis. Der seit 1973 tätige 1. Vorsitzende Willi Scheideck gab die Leitung des MVA in die jüngeren Hände des Stefan Ott.

Der Aufstieg des Musikvereins zum herausragenden kulturellen Träger in unserer Vorortgemeinde ist in erster Linie dem unermüdlichen Einsatz des scheidenden Willi Scheideck zu verdanken. Auch konnte in diesem Jahr der verdienstvolle Werner Merk auf seine 25-jährige Dirigententätigkeit zurückblicken. Eine Leistung, die nicht hoch genug gewürdigt werden kann. Er war der tragende Pfeiler im Kreise seiner Aktiven; die musikalische Fortentwicklung ist sein bleibendes Verdienst.

1990 war neben den vielen innerörtlichen Auftritten durch die Teilnahme an Vereinsjubiläen auswärtiger Musikvereine gekennzeichnet. Dabei ging es nach Oberuhldingen zum 90-jährigen und nach Essingen zum 60-jährigen Bestehen. Auch das Weinfest in Gottmadingen war Ort unserer musikalischen Darbietungen. Musikalischen Höhepunkt brachte das Herbstkonzert in der Mehrzweckhalle, bei dem Willi Scheideck und Werner Merk ihre 40-jährige aktive Musikertätigkeit mitfeiern durften. In diesem Jahr gab es einen neuen Mitgliederhöchststand von 331 (42 Aktive, 14 Zöglinge, 260 Fördernde und 15 Ehrenmitglieder).

Der Vereinsausflug in das Ruhrgebiet war 1991 ein unvergesslicher Höhepunkt. Dort wurde eine Kohlengrube in 1.200 m Tiefe sowie das Musical »Starlight Express« besucht. Letzteres eine Aufführung, die den Teilnehmern anhaltend in Erinnerung blieb.

Neben zahlreichen Auftritten fand das Familienfest am 20.9.91 im Garten der Familie Winder in Egg bei strahlendem Sonnenschein und abendlichem Lagerfeuer großen Beifall.

Das 70ste Jubiläum wurde 1992 mit einem Festkonzert gebührend gefeiert. Am 9.5.1992 gab es dann ein Wiedersehen mit der Winzerkapelle aus Oberbergen bei einem Doppelkonzert in der Mehrzweckhalle. Ein besonderes Erlebnis war der erneute Besuch in der Partnerstadt Tabor. Die politische Wende brachte für Gastgeber und Gäste eine große Erleichterung und ließ die Bindung mit Tabor noch inniger werden. Nicht vergessen werden soll in diesem Jahr das gelungene Schlachtessen bei Kurt Romer im Herbst 1992. Zwei Sauen kostete dieser Gaumenschmaus. Alle Gäste wurden satt, manche vom Trinken auch matt. Dabei wurde Kurt Romer für seine 40-jährige aktive Mitgliedschaft im MVA geehrt.

Das Jahr 1993 brachte die Teilnahme am Wertungsspiel anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee in Radolfzell. Der MVA erreichte dabei in der Oberstufe einen 1. Platz mit Belobigung. In dieses Jahr fällt auch die Gründung eines Jugendensembles für die Jungmusiker unter der Leitung von Anselm Wagner. Großen Beifall fand der »Tag der offenen Tür« für interessierte Jugendliche und ihre Eltern. Die Darstellung der Blasmusik ermunterte 20 Mädchen und Jungen sich für die Ausbildung beim MVA anzumelden. Hervorzuheben neben den vielen traditionellen Konzerten ist der schöne Vereinsausflug in das Weinstädtchen Durbach am 6.6.1993. In diesem Jahr musste der MVA leider auch den zu frühen, unerwarteten Tod des verdienstvollen unvergesslichen Willi Schlegel beklagen.

1994 feierte der MVA das 30-jährige Dirigentenjubiläum des Werner Merk. In dieses Jahr fiel auch eine erneute Reise zur Partnerstadt Tabor vom 15. bis 18.9.1994. Daneben gab es den unvergesslichen Sommerausflug in die Hafenstadt Hamburg. Zum Jahresabschluss fand am 8.12.1994 ein Schülervorspiel des Nachwuchses statt, an dem die Jugendmusiker ihr erlerntes Können zeigten. Die vielen Zuhörer konnten hören und staunen und bedachten das Vorspiel mit großem Beifall.

Auftakt 1995 war die erneute Teilnahme an den Fasnachtskonzerten sowie am 200-jährigen Jubiläum der Brauerei Ruppaner. Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war der zum zweiten Mal durchgeführte badisch-böhmische Abend im Rahmen der Veranstaltung »Konstanz empfängt seine Partnerstädte« am 4.6.1995 in der Mehrzweckhalle mit der Gruppe »Keramicka«" aus Tabor. Es folgten im Sommer Grillabende für die Kapelle und das Jugendensemble. Letztere sorgte mit munteren Klängen für anregende Unterhaltung. Gelungen war auch der herbstliche Dünneleabend in Liggeringen, wo man bei der Heimfahrt im Bus den 1. Vorsitzenden Stefan Ott vor lauter guter Stimmung vergessen hatte.

1996 war ein eher beschauliches Jahr für die Musiker. Im Herbst unternahm man einen Ausflug nach Südtirol. Der bekömmliche Südtiroler Wein ließ das etwas regnerische Wetter leicht vergessen. Mit einer Fernsehaufzeichnung im Rahmen der Narrenkonzerte der Narrenvereinigung Niederburg am 9.11.1996 sowie das Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Tägerwilen endete das musikalische Jahr weitgehend. Beeindruckend waren die Aufführungen der beiden Kapellen, die großen Beifall ernteten. Ein festlicher Abschluss mit guter Unterhaltung fand dann kurz vor Weihnachten im Gemeindesaal der kath. Kirche Allmannsdorf statt. Dabei erfreuten sich die zahlreichen Gäste an den musikalischen Darbietungen des Nachwuchsensembles und an dem guten Essen und Trinken.

Das Jahr 1997 war ein ereignisreiches Jahr in der Vereinsgeschichte des Musikvereins Allmannsdorf. Mit dem Jubiläumsfrühjahrskonzert verabschiedete sich Werner Merk von 33-jähriger Dirigententätigkeit und übergab die Leitung an Andreas Scheideck. Gleichzeitig präsentierten sich die Musiker des Vereines in neuer Uniform. Das Jubiläum zum 75. Geburtstag des Musikvereins wurde dann vom 1. bis 4. Mai in einem 1000-Mann-Festzelt auf dem Sportplatz der Grundschule Allmannsdorf mit Erfolg gefeiert. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten startete der Musikverein sichtlich verjüngt in das restliche Jahr. Aus dem Jugendorchester war nun die lang ersehnte Verstärkung der Kapelle gekommen. Dadurch sank der Altersdurchschnitt schlagartig auf 32 Jahre ab. Beim Tag der Blasmusik in Dettingen, am 29. Mai kam es zum ersten öffentlichen Auftritt von Andreas Scheideck als Dirigent. Darauf folgten dann in rascher Folge verschiedene Auftritte, welche hier nicht einzeln erwähnt werden. Das Jahr endete mit einer großen Weihnachtsfeier, zu der auch alle Helferinnen und Helfer des Jubiläumsfestes und alle passiven Mitglieder eingeladen waren.

Nach diesem ereignisreichen Jahr wurde das Folgejahr 1998 insgesamt etwas ruhiger. Der Musikverein hatte im Jahresverlauf 34 musikalische Auftritte und 45 Proben. Die Statistik  weist in diesem Jahr 342 Mitglieder (59 Aktive, 28 Zöglinge im Jugendorchester, 240 Fördernde und 15 Ehrenmitglieder).

Das Jahr 1999 war wieder einmal von zahlreichen Auftritten und Veranstaltungen des Musikvereins geprägt. Allerdings hatten wir in der Anlaufphase im Frühjahr etwas Pech mit dem Wetter. Einige Veranstaltungen fielen förmlich in’s Wasser. So z.B. unser erstmalig geplanter Vatertagsfrühschoppen im Allmannsdorfer Schulhof und die Auftritte beim Handwerkertag und beim Flohmarkt. Unsere Vorbereitungen zum Frühjahrskonzert wurden von einigen kleineren Veranstaltungen begleitet, von denen das Abschiedsständchen des Hotel Mainaublick Mitte April besonders zu erwähnen ist. Im Herbst des Jahres wurde uns noch einen sehr schöner Ausflug gegönnt. Bei strahlendem Wetter besuchten wir zunächst das Kloster Andechs am Ammersee und begaben uns, gestärkt durch ein zünftiges Mittagessen, nach München auf’s Oktoberfest. Das musikalisch sehr anspruchsvolle Herbstkonzert war ein großer Erfolg. Besonders unser Jugendorchester zeigte an diesem Abend eine hervorragende Leistung.

Der Musikkapelle gehörten im Gründungsjahr 1922 an:

Josef Merk
Karl Merk
Josef Merk jr.
Ernst Merk
Hermann Hotz
Ludwig Hotz
Severin Messmer
Friedrich Brunner

1. Vorsitzende seit der Gründung:

bis 1926           Franz Maier
1926     -           1927     Josef Merk sen.
1927     -           1932     Bernhard Messmer
1932     -           1939     Josef Merk sen.
1948     -           1949     Wilhelm Ott
1949     -           1956     Josef Kopp
1957     -           1960     Leopold Fehrenbach
1960     -           1970     Willi Schlegel
1970     -           1972     Anton Fitz
1972     -           1973     Karl Wagner
1973     -           1989     Willi Scheideck
1989     -           2000     Stefan Ott
2000     -           heute    Thomas Kinder
 

Dirigent war:

1922     -           1925     Josef Fuchs
                                   Reinhold Vogt
                                   Karl Kammerer
1925     -           1927     Karl Tscheulin
1927     -           1931     Franz Ehinger
1931     -           1950     Karl Stump
1950     -           1953     Max Leypoldt
1953     -           1957     Jakob Wanner
1957     -           1960     Curt Springer
1960     -           1961     Walter Montag
1961     -           1964     Werner Behm
1964     -           1997     Werner Merk
1997     -           2000     Andreas Scheideck
2000     -           2004     Reiner Hobe
2004     -           heute    Klaus Sell